Wenn man an die Geschichte des Mobilfunktelefons für jedermann denkt, dann muss man gar nicht so weit in die Vergangenheit blicken. Was in den 1990er Jahren langsam angefangen hat, wuchs Anfang der 2000er zu schier astronomischem Ausmaß. Jeder hatte nach kürzester Zeit ein Handy

Ein Bedürfnis wurde gestillt, bei dem man drahtlos mit jedem Menschen auf der Welt binnen Sekunden in Verbindung treten konnte.

Das Handy ist seitdem nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken.
Seit etwas mehr als zehn Jahren befinden wir uns bereits im nächsten Schritt der Mobilfunktechnik. Eigentlich ist es das “Drumherum”, was immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.

Drumherum heißt: Internet, Navigation, Organisation, Fotografie oder Wasserwaage. Das Handy nennt sich jetzt Smartphone – und als Schlaufon kann es auch schlaue Sachen. Besonders die sogenannten Applikationen bzw. Apps sind hier maßgeblich für diesen Erfolg verantwortlich. 

Im Google Play Store gibt es laut Statistik rund drei Millionen Apps. Bei solch einer Menge verliert man doch leicht den Überblick. Dieser Artikel wird daher einige wichtige Tipps geben und vor allem zeigen, welche smarten Apps den Alltag erleichtern.

1. Banking App

Diese Applikation ist eigentlich ein Muss für jeden Smartphone-Besitzer. Wo es früher noch nicht anders ging, als jedes Mal zur Bank zu laufen, findet sich heute alles kompakt in der Hosentasche wieder. Dabei hat jedes Geldinstitut eine eigene App, mit der sich problemlos jederzeit die Umsätze überblicken lassen. Zudem lassen sich von unterwegs auch Überweisungen tätigen.
Ob Sparkasse, Targobank oder Postbank – alle Apps sind sicher und wurden dahingehend von vielen Technikportalen getestet. Anwendungen wie diese sind auf jeden Fall sehr nützlich und sparen jede Menge Zeit und Nerven.

2. Adobe Lightroom

Was früher einen PC erforderte, funktioniert heute tadellos auf dem Smartphone. Dies gilt auch für Fotos. Mit der App Adobe Lightroom lassen sich die Schnappschüsse professionell bearbeiten. Die Marke Adobe ist bekannt für ihre Bild- und Videobearbeitungssoftware. Das mittlerweile fest im Sprachgebrauch etablierte “photoshoppen” entstammt übrigens aus dem Tool Adobe Photoshop.
Das Programm leitet auch Anfänger durch die Kunst der Bearbeitung, sodass man sich hier auch als Neuling wohlfühlen kann.

3. Shazam

Jeder kennt diesen Moment: Man ist unterwegs und hört im Supermarkt ein Lied, das einfach überragend ist. Gerne würde man erfahren, wie dieser Song heißt. Leider kann man niemanden fragen und so bleibt einem nichts anderes übrig, als sich den Songtext zu merken – wenn es denn überhaupt einen gibt.
Wer solche Situationen regelmäßig erlebt, sollte sich unbedingt Shazam zulegen. Diese Musikerkennungsapp ist unkompliziert und lässt sich blitzschnell aktivieren. So geht’s: Einfach App öffnen, auf den großen Shazam-Button tippen und Smartphone-Mikrofon in Richtung Musikquelle halten. Nach einigen wenigen Sekunden, erscheint der Interpret samt Titel auf dem Bildschirm. Klingt wie Zauberei – existiert jedoch seit vielen Jahren in den App-Stores.

4. Microsoft Teams

Wenn es darum geht sich als Gruppe organisieren zu müssen, bietet Microsoft mit seiner Teams-Anwendung ein gutes Angebot an. Die App beinhaltet alle Funktionen, die in der Desktop-Version ebenfalls zu finden sind. Neben Privat- und Gruppenchats lassen sich auch kleinere Umfragen starten, Gruppen-Calls veranstalten und mit der Kalenderfunktion keine wichtige Aufgabe mehr verpassen.
Die Applikation an sich steht kostenlos zum Download bereit. Allerdings braucht man hier einen Microsoft-Teams-Account, in welchen man sich dann durch die heruntergeladene App einloggt.

Fazit

Natürlich gibt es noch weitere unzählig viele nützliche Anwendungen für das Smartphone. Dazu kommt, dass jede Version noch jede Menge alternative Apps hat. Gerade bei dem vierten Beispiel wird es deutlich. Neben Microsoft Teams gibt es Slack, Spike oder Fleep. Da kommt es auf die Details an. Tipp: Gerade bei diesem Beispiel sollte man auf die Datenschutzstandards achten und darauf, ob sie EU-konform sind.

Schließlich ist noch zu sagen, dass das Angebot – je nach Smartphone und Betriebssystem – verschieden ausfallen kann. Oft gibt es Apps für Apples iOS, aber nicht für Android – oder andersherum. Auch hier ein Tipp: Falls eine App für das eigene Handy nicht vorhanden ist, einfach nach Alternativen schauen. Oft gibt es dieselben Funktion unter einem anderen Namen im selben Store.