Technik, Tipps

Navigationsapps

on- und offline

Mit Navigationsapps ist längst nicht jedes Auto ausgestattet. Natürlich gibt es nachrüstbare GPS-Lösungen oder die kompakten Navis für die Windschutzscheibe, wobei du heute auch nahezu jedes Smartphone als digitalen Wegweiser einsetzten kannst. Voraussetzung Nummer eins ist ein integriertes GPS-Modul. Was die Navigationssoftware angeht, hast du die Qual der Wahl. Es gibt unzählige , die eine zuverlässige Routenführung versprechen.

Dabei sollte jedoch unbedingt beachtet werden, ob die jeweilige Applikation eine permanente Internetverbindung erfordert oder das Kartenmaterial für die gewünschten Länder auf dem Smartphone speichert.

Online Navigationsapps weit verbreitet

In einer Zeit, in der per UMTS und LTE über das Handynetz hohe Bandbreiten erreicht werden und nahezu jeder Smartphone-User eine Datenoption bzw. eine mobile Internetflat gebucht hat, erfreuen sich Online-Naviapps einer hohen Nachfrage. Hier wird das benötigte Kartenmaterial nach Bedarf heruntergeladen und muss nicht langfristig im Gerätespeicher abgelegt sein. Bestes Beispiel für diese Apps ist Google Maps. Diese Anwendung ist auf fast jedem Android-Smartphone bereits ab Werk vorinstalliert. Überzeugen kann diese Navi-Lösung durch eine praktische Spracheingabe und eine vielseitige Routendarstellung.

Sogar Google Earth Satellitenbilder lassen sich hier anzeigen. Allerdings wird dadurch ein höheres Datenvolumen verbraucht. Google Maps ist nicht nur für Autofahrer interessant. Es stehen Optionen für Fußgänger, Radfahrer oder den Nahverkehr zur Verfügung. Innerhalb von Google Maps hast du die Möglichkeit, kleine Kartenausschnitte abzuspeichern.

Allerdings dienen diese nur der Routenübersicht und reichen nicht für eine echte Navigation. Eine weitere kostenlose online Navigationsapp nennt sich Waze und bietet eine Kartendarstellung in 2D und 3D. Um Waze nutzen zu können, musst du dich zunächst registrieren und über ein Facebook-Profil verfügen. Sehr beliebt ist die App für die weltweite Waze-Community, die sich untereinander mit vielseitigen Echtzeit-Informationen versorgt. Dazu zählen beispielsweise Staus, Blitzer oder Unfälle.

Navigationsapps

Offline navigieren hat viele Vorteile

Natürlich kannst du dein Smartphone auch ohne permanente Datenverbindung nutzen, um komfortabel von A nach B gelotst zu werden. Das Kartenmaterial kannst du dir über eine WLAN-Verbindg herunterladen und dieses später beliebig oft nutzen. Von Vorteil ist dieses Konzept besonders in ländlichen Regionen ohne- bzw. mit sehr langsamer Datennetzabdeckung. Gleichzeitig schonst du damit dein monatliches Highspeedvolumen und musst selbst im Ausland kein teures Datenroaming befürchten.

Ein Nachteil der Offline-Navigationsapps ist die Tatsache, dass der Gerätespeicher „belastet“ wird. Davon betroffen sind in erster Linie Besitzer eines Smartphones ohne Speicherkarten-Schacht. Eine kostenpflichtige Offline-Lösung gibt es vom Branchen-Primus Navigon. Völlig kostenlos ist hingegen die App namens Navmii. Diese sowohl für iOS– als auch für Android-Handys erhältlich und lädt die Karte für das gewählte Land direkt nach der Installation herunter. Weitere können für eine Gebühr von 3 EUR pro Land hinzugefügt werden.

Solltest du mehrere Länderkarten benötigen und willst dafür kein Geld ausgeben, empfiehlt sich GPS Navigation BE-ON-ROAD für Android. Auch diese App kommt mit praktischen Features wie Sprachnavigation, Tempowarner sowie einer umfangreichen POI-Datenbank.

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Ich schreibe gerne Artikel zu allen möglichen Themen. Daraus ergeben sich Natürlich auch einige Webprojekte die ich rein als Hobby betreibe. Handy und Smartphones sind eines meiner Hauptthemen.No information is provided by the author.

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