Wie schone ich meinen Handy-Akku?

Von Rene Reinisch
Frau steckt Ladekabel in Smartphone

Wer kennt nicht das legendäre Nokia 3310? Absurde Stabilität und eine unendliche Akkuleistung. Praktisch der Chuck Norris unter den Handys. Die meisten Fakten dienen heutzutage nur der Unterhaltung und sind völlig überspitzt. Und doch gibt es doch ein Fünkchen Wahrheit. Der Akku war ziemlich solide und hielt laut Herstellerangabe bis zu sagenhaften 260 Stunden.

Wie sieht es heutzutage aus? Die meisten Smartphones kommen nicht an die 20 Stunden heran. Nach zwei bis drei Jahren geht der Akku dann auch schon den Bach runter und kommt vollbeladen nicht einmal mehr über den Tag. Natürlich ist ein Nokia mit Flüssigkristalldisplay nicht direkt mit einem High-End-Smartphone vergleichbar, dennoch drängt sich die Frage auf: Wie schone ich meinen Handy-Akku? Oder: Wie behandle ich ihn so, dass ich mit der Ladung möglichst lange auskomme? Dazu drei Tipps:

  1. Es ist kein Mythos, dass sich der Ladezustand optimalerweise irgendwo zwischen 30 und 80 Prozent bewegen soll. D.h. also, dass alles unter 30 und alles über 80 Prozent mittel- und langfristig schädlich für den Akku ist. Die Zustände in diesen roten Bereichen drücken den Batteriezustand nach unten, sodass der Akku immer schwächer wird und immer öfter geladen werden will.
  1. Das Betriebssystem eines Smartphones steuert alles. Dazu gehört auch der Ladevorgang des Akkus. Hier sollte man sich vergewissern, die aktuelle Software installiert ist. iOS bietet z.B. die Funktion „Optimiertes Laden der Batterie“ an, wobei eine KI erkennt, wie das Ladeverhalten des iPhones ist. Auf dieser Info schaltet die Software dann den Strom auf eine schonende Weise zum Akku.
  1. Schließlich noch ein Tipp, wenn es praktisch schon zu spät ist. Wenn man bereits mit Powerbank durch die Gegend läuft und das Handy ohne Kabel gar nicht mehr existiert, dann gibt es die Möglichkeit des Wechsels eines Akkus. Gerade, wenn das Smartphone-Modell bereits einige Jahre auf dem Buckel hat, dann sind die Kosten für einen Batterie-Wechsel durchaus überschaubar und liegen oft noch unter 100 Euro.

Bei all den Tipps zum Akku darf nicht vergessen werden: Die Batterie ist wahrscheinlich das anfälligste Verschleißteil und wird selbst bei gutem Umgang irgendwann die Kraft verlieren. Deshalb gilt auch hier – Nichts hält für ewig, aber wenn man jeden Tag ein wenig darauf achtet, dann kommt man ganz schön weit. Und unsere kleine Anleitung hilft hoffentlich ein wenig dabei!

 

Bild: @Adobe Stock, Dragana Gordic

Als hauptberuflicher Online Marketing Manager ist Content ein großer Teil meiner Arbeit. So kann ich dieses Hobbyprojekt wunderbar dafür nutzen, um das Interesse an Smartphones und Mehrwert-Content zu vereinen.
Rene Reinisch