Ein Handy verändert die Welt – Das iPhone

Wenn von Erfolgsgeschichten gesprochen wird, gibt es einen Namen, der wie kein anderer für das steht, was heute in diesem Artikel beschrieben wird. Egal ob Kind oder Greis – jeder kennt nicht nur das Produkt, welches gleich im Mittelpunkt stehen wird, sondern auch die dazugehörige Firma. Es handelt sich natürlich um das iPhone von Apple.

Zwei auf den ersten Blick simple Begriffe, die die Welt revolutionierten und es immer noch tun. Apple schuf 2007 nicht nur das iPhone, sondern modifizierte das Mobiltelefon. Die Beschreibung “Handy” reicht heute in den meisten Fällen nicht mehr aus. Das Smartphone hat sich seit der Einführung Ende der Nuller Jahre in unserem Sprachgebrauch integriert.

 

Apple ist auf dem Smartphone-Markt ganz vorne mit dabei. Konkurrenz gibt es von Samsung, Huawei und Xiaomi. Schaut man sich diese Marken genauer an, lassen sich einige gravierende Unterschiede zum iPhone erkennen. Apple will sich unterscheiden – mit großem Erfolg!

Das Unternehmen aus Silicon Valley in den USA begriff es schon immer, die Dinge etwas anders durchzuführen. Gerade die interne Arbeitsweise prägt immer wieder das Endprodukt, welches der Kunde schließlich in der Hand hält. Das iPhone ist eines dieser Ergebnisse.

Der folgende Artikel beschreibt die Chronologie eines ganz besonderen Unternehmens, in welchen besondere Arbeitsbedingungen herrschen und am Ende ein Gerät entstanden ist, welches die Mobilfunkwelt und unseren Alltag in die Zukunft gelotst hat.

 

Apple und das iPhone – Eine Geschichte

Das iPhone ohne seine Entwickler zu beschreiben ist gar nicht so einfach. Allein schon der Name Apple ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie und hat mit seinem identitätsstiftenden Charakter eine Menge Menschen auf der Welt für sich gewinnen können. Es wird deutlicher, wenn man diese Einschätzung mal von hinten aufzäumt: Was genau macht die Firma Samsung aus? Welche Personen verbindet man mit Huawei? Wie lange gibt es das Unternehmen Xiaomi?

Sicherlich sind dies Fragen, die man problemlos nachschlagen kann. Bei Apple ist das anders. Die meisten Menschen wissen, wer Steve Jobs ist oder was die Firma noch in Sachen Technik zu bieten hat. Bei den anderen eben genannten Marken weiß man es nicht. Oder kennen Sie Ren Zhengfei?

 

Wo waren die Anfänge und wie begann die iPhone-Ära?

Im Jahre 1976 gründeten Steve Jobs und Steve Wozniak die Firma Apple im Silicon Valley, Kalifornien. Das Unternehmen der Beiden war sehr überschaubar und beschränkte sich auf die heimischen Räume von Jobs’ Eltern. Alles begann in einer Garage – der typische amerikanische Traum also. Dennoch gab es rasanten Wachstum. Dadurch, dass sich die Gegend um San Francisco zu einer Hochburg der Halbleiterindustrie entwickelte, stießen die beiden auf optimalen Nährboden.

Nach dem Durchbruch im nachfolgenden Jahr, gab es keinen Halt mehr für Apple. Auch der Börsengang 1980 beflügelte die Firma und zeigte, dass hier eine rosige Zukunft vor der Tür stehen könnte. Alles drehte sich um Personalcomputer. Doch wie stand es um den Mobilfunk?

Zunächst einmal nicht gut. Gerade die Anfangszeit, d.h. die späten 1970er und –80er gehörten ganz dem PC-Markt. An Handys und Smartphones für jedermann war noch nicht zu denken. Erst 1993 ging man den ersten Schritt in Richtung Smart-Technologie. Mit dem Newton, einem sogenannten PDA (Personal Digital Assistent), begann die Entwicklung einer portablen Technologie für die Westentasche. Dieses Gerät hatte damals bereits eine berührungsempfindliche Oberfläche, die als Flüssigkristallbildschirm verbaut worden war. Heute unvorstellbar – damals eine Revolution.

Die etwa zehn Versionen des Newtons hatten einige wichtige Funktionen, welche es bis dahin so noch nicht bei Apple oder anderen Herstellern gab – schon gar nicht in einem tragbaren Gerät. Dazu gehörten Kalender, Adress- und Notizbuch und sogar E-Mails. Für ein besonderes Erlebnis sorgte jedoch die Schrifterkennung, die handschriftlich mit einem speziellen Stift geschriebene Buchstaben bzw. Wörter in eine digitale Form umwandelte.

Das waren die 1990er Jahre. Nach der Einführung des iPods im Jahre 2001 und dem Aufkommen von iTunes Stores zwei Jahre später, ist vor allem ein Jahr entscheidend wichtig für die Firma und das heute in diesem Artikel behandelte Thema. 2007 wird das erste iPhone präsentiert.

 

Die Präsentation des ersten iPhones

In einer typischen Key-Note-Präsentation, die Apple bei Produkteinführungen macht, stellt Steve Jobs eine Revolution im damaligen Mobilfunkmarkt vor. Das Ergebnis “iPhone” setzt sich aus vielen verschiedenen – teilweise bereits bestehenden – Konzepten und Projekten zusammen. Gerade der iPod war dafür maßgeblich. Eine Verbindung hat er bis heute zum iPhone: Vom Aussehen ähneln sich beide Geräte.

Die wahrscheinlich größte Besonderheit lag beim neuen iPhone ohne Zweifel im Multitouch-Bildschirm. Handy heißt nun Smartphone. Die Bedienung war leicht und intuitiv. Man konnte mit nur einer Hand praktisch alles an solch einem Mobiltelefon erledigen. Das Display war mit 3,5 Zoll sehr groß für damalige Verhältnisse und überzog nahezu das gesamte Gerät.

Wie gesagt: Apple bediente die menschliche Intuition. Neben den neuen, interaktiven und bunten Displays, gab es zwei weitere Funktion, die für einen Wow-Effekt sorgten. Es geht hier zum einen um den Lagesensor und zum anderen um die Näherungserkennung. Der erste Punkt sorgt bis heute dafür, dass sich der Bildschirm an eine Drehung des Smartphones anpasst und die zweite Eigenschaft bewirkt ein Ausschalten des Bildschirms, bei dem Heranführen des Geräts ans Ohr.

Seit der ersten Generation des iPhones hat sich einiges getan. Mittlerweile vertreibt Apple das iPhone 12 ohne jemals wirklich den Faden des Erfolgs verloren zu haben. Natürlich stellt sich die Frage nach dem “Wie?”. Neben vielen revolutionären Hardwarekonzepten gab und gibt es viel Fortschritt in Sachen Software. Apple hat hier eine Sonderstellung, vor allem durch sein iOS – der Seele des iPhones.

 

Der gelebte Unterschied – das iOS


Wie der interessierte Leser weiß: Das Betriebssystem von Apple mit dem Namen iOS existiert nur auf Apple-Geräten. Alle anderen großen Hersteller arbeiten mit Android. Doch was ist der Hintergrund dieser nicht vorhandenen Einheit zwischen Apple und dem Rest der Welt?

 

Android ist eine Open-Source-Software. Dies bietet Herstellern von Smartphones die Möglichkeit ein bereits entwickeltes Programm für ihr Gerät zu benutzen und es auch spezifisch durch eigene Programmierung anzupassen. Hierbei entsteht jedoch ein Problem: Wenn der Smartphone-Hersteller die Android-Software zu sehr verändert, kann Google – also Androids Entwickler – sein Betriebssystem nur bedingt mit Updates versorgen. Viele große Firmen weigern sich meistens, Android so anzunehmen, wie es von Google geliefert wird.

Genau hier hat Apple seine Stärke. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley ist nämlich Soft- und gleichzeitig Hardwareproduzent in einem. Alles kommt also aus einem Haus und ist perfekt aufeinander abgestimmt. Da ist es selbsterklärend, was nun passiert. Die Updates funktionieren – Hardware und Software geben ein schönes Paar ab.

Punkten kann Apple auch in Sachen Datenschutz und die Sicherheit des iCloud-Zugangs. Zudem gibt es immer wieder Kritik an den Herstellern aus Fernost. Gerade Huawei geriet in letzter Zeit in die Schlagzeilen wegen angeblicher Spionage durch seine Geräte.

Das iOS ist somit immer eine gute Entscheidung. Allerdings spielt bei der Anschaffung eines neuen Smartphones nicht nur das Betriebssystem eine Rolle. Wie steht es um Apples Geräteperformance – speziell, wenn man hier den Vergleich mit der Konkurrenz anstellt?

 

Ist das iPhone besser als seine Konkurrenten?


Dieser Artikel preist das iPhone an. Das Lifestyleprodukt gehört zu den beliebtesten technischen Geräten auf der Welt. Natürlich lässt die Konkurrenz nicht lange auf sich warten. Android-Geräte dominieren den Markt. Wir fassen zusammen: Android – viele Hersteller, ein Betriebssystem; iOS – ein Hersteller, ein Betriebssystem. Es folgen einige Vorteile, die für das iPhone sprechen.

iOS braucht kein Antivirusprogramm


Dieser Fakt ist eine Ergänzung zum Punkt Sicherheit aus der letzten Überschrift. Hier wird nochmals deutlich, wie sicher Apples Betriebssystem ist. Während man bei Android sogar auf eine Antivirus-App zugreifen muss oder zumindest sollte, löst Apple das Problem, ohne dass es der Endkunde merkt. Der Apple App-Store gilt als virusfrei.

 

Apple vernetzt sich untereinander


Apple ist mit seinem einheitlichen Charakter auf der Überholspur. Weil alles aus einem Haus kommt, funktionieren die Geräte auch miteinander gut und das oft im Handumdrehen. Beispiel: Air-Drop. Die Funktion lässt Fotos in Sekunden auf andere Apple-Geräte übertragen ohne das es anstrengt.

 

In Sachen Design und Entwicklung von Besonderheiten spitze


Natürlich ist das Geschmackssache – könnte ein Android-Fan argumentieren. Ja, allerdings gibt es extrem viele Stimmen, die Apple genau dafür lieben! Alles ist bis ins kleinste Detail geplant. Das fängt schon bei der Verpackung an. Menschen lieben die rechteckige weiße Schachtel, das Abziehen der Schutzfolie, das Design des Kabels. Alles ist aufeinander abgestimmt und baut gerade bei der Chronologie der Modelle aufeinander auf. Apple bringt dazu immer wieder neue kleine Ideen mit: Seit dem iPhone 7 gibt es die sog. Taptic Engine. Es ersetzt den allseits bekannten Vibrationsmotor und führt zu einem ganz neuem Touch- und Haptik-Erlebnis.

 

Zukunftsaussichten


Apple wäre nicht Apple, wenn das Unternehmen nicht jetzt schon weit in die Zukunft planen würde. Gleichzeitig ist es jedoch für Außenstehende sehr schwierig Einblicke in Projekte zu erhaschen. Trotzdem muss die Firma die Öffentlichkeit bei Laune halten und mit kleinen Leckerbissen für demnächst aufkommende Neuerscheinungen anfüttern. Womit kann man die nächsten Jahre nun rechnen?

Wie Stimmen immer wieder im Internet vermuten, wird evtl. der Verzicht auf Kabel kommen. Drahtlos den Akku laden, drahtlos Musik hören, aber drahtloser Zugang zum PC? Es lässt sich derzeit nur mutmaßen, aber die nächsten Modelle werden mit Sicherheit einiges an neuer Funktionalität mit sich bringen.

Im letzten Punkt soll es noch einmal ums Design gehen. Sicherlich wird früher oder später das Display aufgefrischt werden. Bisher verzichtet Apple auf faltbare Bildschirme, wie die von Samsung oder Motorola – wird aber sicherlich etwas eigenes Innovatives herausbringen und Apple-Jünger zum Staunen bringen. Dies wird in alter Manier des Unternehmens geschehen: Erst, wenn es komplett ausgereift und zu Ende erprobt ist, kriegt es der Endkunde in die Hände.

Wir freuen uns auf eine facettenreiche iPhone-Zukunft!

Bild @Adobe Stock, H_Ko 361457602