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Garantieverlängerung vs. Handyschutz

Garantieverlängerung für Smartphones und Handys

Seit einigen Jahren gibt es sie. Seit einigen Jahren werden sie an an den „Mann“ gebracht. Und seit einigen Jahren gelten sie als äußerst nützlich. Die Rede ist vom brief, bzw. der Garantieverlängerung. Doch weshalb gelten sie eigentlich als so nützlich und sind sie ihr Geld wert?

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Diese Frage gehen wir in diesem Artikel nach:

Garantieverlängerung vs. Schutzbrief

Prinzipiell muss man zwischen beiden Versicherungen erst einmal unterscheiden. Die Garantieverlängerung verlängert im Wesentlichen die Herstellergarantie des Handys über den gesetzlichen Gewährleistungszeitraum hinaus. Über diesen Anspruch hinaus hat man also keinerlei gesetzlichen Ansprüche mehr.

Der Anbieter kann im Vertrag genau definieren, welche einzelnen Ansprüche versichert sind und wie diese ausgeglichen werden. In der Regel gibt es bei der Garantieverlängerung (welche für einen Zeitraum von 4 oder 5 Jahren ist) nämlich kein Neugerät, sondern lediglich eine Reparatur des alten Geräts. Kann dieses nicht mehr ersetzt werden, bekommt man den Zeitwert bezahlt, bzw. ein dem alten gleichwertiges Ersatzmodell.

Die Kosten für die Garantieverlängerung werden auf Grundlage von Schadensrisiko und Häufigkeit bemessen. Da Smartphones jedoch recht häufig kaputt gehen, kostet eine Garantieverlängerung meist rund 20 Prozent des Neupreises. Absolut unnötig, denn nur die Wenigsten benutzen das Smartphone länger als zwei Jahre. Denn nach zwei Jahren ist ein so veraltet, das viele Apps nicht mehr erhältlich sind oder flüssig laufen. Ein Austausch steht also an.

Anders sieht es dagegen bei dem Schutzbrief für Handys aus. Diesen bezahlt man meist monatlich, wobei man über die gesetzlichen Ansprüche hinaus auch innerhalb der ersten zwei Jahre versichert ist. Je nach Versicherung und Tarif sind damit auch selbst verursachte Wasserschäden und ähnliches versichert.

Zumindest theoretisch handelt es sich bei dem Schutzbrief um eine sehr gute Versicherung. Der Haken: Viele Versicherer haben so viele Schlupflöcher in den Regeln, dass sie eigentlich nie zahlen brauchen. Viele Verbraucher sin daher entäuscht und bereuen den Kauf des Schutzbriefes.

Kann sich ein Schutzbrief trotzdem lohnen?

Eindeutig ja! Allerdings sollte man sich nicht vom einen Schutzbrief aufquatschen lassen, denn dieser erhält für den Vertrag lediglich eine Provision und kennt die jeweiligen Vertragsbestandteile meist selbst nicht. Auch kennt er die Ausschlüsse in der Regel nicht.

Fazit: Es ist daher sinnvoller, wenn man sich selbst einen Schutzbrief sucht und die entsprechenden Tarife, bzw. Tarifbedingungen vergleicht. So kann man die Ausschlüsse gering halten. Schutzbriefe werden inzwischen von den meisten großen Versicherungen angeboten.

Tipp zum Abschluss: Vielfach ist das Smartphone über die Hausratversicherung, bzw. die Haftpflichtversicherung bereits versichert. In diesem Fall ist ein Schutzbrief gänzlich unnötig. Allerdings kann es bei Freunden schwierig sein, sich das Geld einzufordern. Zumindest dann, wenn die Freundschaft nicht darunter leiden soll.

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